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UNIVERSUMSBLOG

Herzensweg: So stärkst du die Verbindung zu deinem Herzen.

Dem eigenen Herzensweg folgen – Floskel oder faktischer Antrieb für dein Business? In diesem Artikel möchte ich den Mythos Herz näher betrachten und dir konkrete Schritte an die Hand geben, wie du die Verbindung zu deinem Herzen wieder stärken kannst.


N A V I G A T I O N




Für mich war alles, was mit Herzen und Liebe zu tun hatte, immer eine rosarote Kitschwolke, die mich zwar irgendwie faszinierte, aber mit der ich auch nie in Verbindung gebracht werden wollte. Peinlich naiv. Ich wollte nicht die hoffnungslose Romantikerin sein, die ihr Wohnzimmer mit einer Tapete aus blauen Blumen voll kleistert – in der Hoffnung, dass all die Momente aus Film und Buch irgendwann Realität werden. Kurzum: Ich hab mich in meinem Herzen ganz schön getäuscht. Ich hab es in Schubladen gesteckt, mit Erwartungen überhäuft und die Stimme meines Herzens auf Stumm geschaltet. Ich war zu cool für ein Herzensbusiness. Zumindest dachte ich das.


Aber fangen wir doch damit an, womit sich dieser Artikel im Kern beschäftigt: dem Herzen. Unser Herz übersetzt alle Überzeugungen, Vorstellungen und vor allem unsere Emotionen in eine codierte Sprache aus Schwingungen und Wellen und sendet diese aus. Das magnetische Feld des Herzens ist dabei 5000 Mal stärker als das des Gehirns. Ein Feld, das über den eigenen Körper hinaus messbar ist und mit den Feldern anderer Menschen interagieren kann.


Bedeutet: Wir senden über unser Herz weitaus mehr Energie aus, als über unser Gehirn.


Hier liegt im Übrigen auch die Krux hinter der Manifestation begraben. Wenn wir mit Affirmationen arbeiten und visualisieren, kann es vorkommen, dass das Gefühl dazu nicht kongruent mit unseren im Verstand geformten Wünschen ist. Weil wir unterbewusst Zweifel oder Ängste dazu haben oder bestimmte Glaubensmuster dazu abgespeichert haben. Dann sendet unser Gehirn zwar in die gewünschte Richtung, unser Herz aber mit 5000-facher Stärke in eine andere.





Das Stichwort „Herzkohärenz“ sollte also Grundlage für jede Anleitung zum Thema Manifestation sein:



In den Zustand der Herzkohärenz kommen

Das HeartMath Institute erforscht seit 28 Jahren diesen Zustand der Herzkohärenz und definiert ihn wie folgt:


„Ein optimierter Zustand, in dem Herz, Geist und Emotionen geordnet und im Gleichklang sind. Auf Körperebene agieren Immun-, Hormon- und Nervensystem in einem Zustand energetischer Koordination.“


In diesem Zustand gelingt es dir, die Stimme deines Herzen A) wahrzunehmen und B) deinen Antrieb, dieser auch zu folgen, zu festigen.


Solltest du versiertere Wörter bevorzugen, erklärt das HeartMath Institut den Zustand weiter:


"Physiologisch ist der Kohärenzzustand durch die Entwicklung eines gleichförmigen, sinuswellenartigen Musters in der HRV-Kurve gekennzeichnet. Dieses charakteristische Muster, die so genannte Herzkohärenz, ist der primäre Indikator für den psychophysiologischen Kohärenzzustand. Während der Kohärenz treten eine Reihe wichtiger physiologischer Veränderungen auf. Die beiden Zweige des ANS (vegetativen Nervensystems) synchronisieren sich miteinander, und es gibt eine allgemeine Verschiebung des autonomen Gleichgewichts in Richtung einer erhöhten parasympathischen Aktivität. Außerdem kommt es zu einer erhöhten physiologischen Harmonie – eine Reihe verschiedener Körpersysteme synchronisieren sich mit dem vom Herzen erzeugten Rhythmus. Schließlich gibt es eine erhöhte Synchronisation zwischen der Aktivität von Herz und Gehirn."


Mittel- bis langfristig bringt es auch noch folgende Nutzen für dich mit, wenn du dich regelmäßig in den Zustand der Herzkohärenz begibst:


  • Besseres Stress- und Angstmanagement

  • Emotionaler Ausgleich

  • Erhöhung der parasympathischen Aktivität (rest & digest)

  • Stärkung des Immunsystems

  • Reduzierung von Schlafstörungen, Depressions- und Burnout-Risiko

  • Senkung des Bluthochdrucks

  • Wiederherstellung von Tonus und Energie

  • Verringerung chronischer Müdigkeit

  • Verbesserung der Konzentrations- und Merkfähigkeit

  • Erhöhte Lebenserwartung


Der Kohärenzzustand ist aber nicht unbedingt mit einem Entspannungszustand gleichzusetzen, auch wenn beide die parasympathische Aktivität zunehmen lassen. Im Zustand der Entspannung sinkt die Herzfrequenz im allgemeinen ab – beim Kohärenzzustand kann das auch passieren, muss aber nicht. Der Fokus liegt hier darauf das Herzrhythmusmuster so zu verändern, dass eine erhöhte Harmonie und Synchronisation im Nervensystem sowie zwischen Herz und Gehirn stattfindet.


Den Zustand der Herzkohärenz kannst du also in gewisser Weise als Körperantwort ansehen. Wie es sich auf physiologischer Ebene zeigt, dass du mit deinem Herzen verbunden bist. Du kannst es auch als Eintritt in die Verbindung zu deinem Herzen ansehen.


Diesen körperlichen Zustand kannst du unter anderem erreichen, in dem du in die Herzatmung gehst:


  • Setz dich dazu aufrecht hin, sodass dein Zwerchfell genug Platz hat, zu arbeiten. (Fürs Gefühl: Tendenziell Brust rausdrücken, Schultern zurück und eher in ein Hohlkreuz gehen statt in einen Rundrücken.)

  • Atme jetzt 5 Sekunden durch die Nase ein und 5 Sekunden wieder aus.

  • Bleib ungefähr 10 Minuten dabei uns beobachte, was sich dir zeigt.

  • Wenn du möchtest, kannst du den Prozess auch emotional mit Gefühlen wie Dankbarkeit und Freude unterstützen.


Du kannst hier auch musikalisch untermalen, indem du dir Musik einlegst, die auf der Herzfrequenz schwingt. Da sich aber die Googlegeister scheiden, wenn es um die tatsächliche Frequenzangabe zur Herzkohärenz geht, probier einfach mal verschiedene für dich aus und schau, welche sich für dich am besten anhört.


Falls du melodischer unterwegs bist, teile ich hier gerne einen Auszug meiner liebsten Tracks, die mich ins Fühlen kommen lassen:





 




Jetzt aber Tacheles:

Folgende Themen kannst du für dich reflektieren,

um dich auf die Reise zu deinem Herzen zu machen:



Risiko

Es ist vielleicht nicht möglich – aber notwendig.


Dein Verstand hat nicht umsonst jahrelang die Handlungshoheit über dich behalten. Er möchte dich in Sicherheit wissen, dich in deiner Komfortzone lassen und deine Energieressourcen schonen. Hingegen der Meinung da draußen, dass sich dein Herzensweg besonders leicht anfühlen muss, würde ich dir hier gerne eine andere Meinung mitgeben: Nein, es muss nicht leicht sein. Und: Du bist nicht automatisch auf deinem Herzensweg, wenn es sich leicht anfühlt. Irgendwo in dir drinnen ahnst du bestimmt schon, dass es sich bei solchen Aussagen oft um eine Ausrede handeln könnte.


Deinem Herzen zu folgen, erfordert von dir, dass du dir dessen Risiko bewusst wirst. Dem Risiko, was es für dich bedeuten kann, wenn du deinem Herzen wirklich zuhörst und danach agierst. Was es für dein Umfeld bedeutet. Zu welchem Menschen es dich machen kann. Wie fühlt es sich für dich an, deinem Herzen zu folgen?



Ehrlichkeit

Dein Lügnerselbst ist ein Schlüssel zu deinem Herzen.


Wen in der heutigen Zeit eine Beleidigung so richtig sitzt, dann ist es ein: „Du bist nicht authentisch.“ Oder: „Du bist fake.“ Dabei ist ein „man selbst zu sein“ doch genau das, was man sich vom Leben wünscht, oder? Sein Ding in all den Dingen zu finden und das auch noch so richtig tief fühlen zu können.


Dein Herz bietet dir hier einen Lösungsansatz, denn: Hast du den Zugang zu deinem Herzen verschüttet, hast du auch den Zugang zu deiner wahren Essenz überlagert. Auch Antworten auf essenzielle Themen findest du in deiner Herzantwort. Ist dein Herz überlagert, kann das dafür sorgen, dass du im Außen anders ankommst, als du es in dir (noch) spüren kannst.


Der Weg zum Herzen führt dich demnach über schonungslose Ehrlichkeit. Anderen und vor allem dir gegenüber. Und zu absoluter Ehrlichkeit gelangst du wiederum, wenn du dich mit deinem Lügnerselbst auseinandersetzt: Wo verschweigst du im Alltag die Wahrheit oder Teile davon? Wo drehst du an der Wahrheit? Wo beschönigst du Dinge? Ehrlichkeit kann unangenehm sein, ja. Geh dem Gefühl hier aber nicht aus dem Weg, sondern setz dich dem bewusst aus. Ohne Ehrlichkeit, kein Herzensweg.



Verwundbarkeit

Du kannst dein Herz nicht für dich öffnen, wenn du es für andere verschließt.


Warum wir überhaupt so oft den Zugang zu unserem Herzen verschließen, liegt hier verborgen: Wir haben Angst davor, verletzt zu werden oder zu zerbrechen. Das, was damals überlebensnotwendig war, nehmen wir heute als Vorwand, als Schutzmantel. Wir setzen Verwundbarkeit mit Schwäche gleich und sorgen so dafür, dass wir sie an einem dunklen Ort versauern lassen. Wir träumen davon, Superhelden zu sein. Unzerstörbar. Ewig.


Dabei nehmen wir uns aber langfristig die Chance aufzubrechen – unser wahres Selbst mit der Welt zu teilen. Wenn wir akzeptieren, dass wir verletzbar sind, uns den Konsequenzen bewusst sind, können wir unser Herz wirklich öffnen. Versuch dir also einzugestehen, dass da etwas Zartes und Filigranes in dir wohnt und dass du wahrscheinlich einen Schutzmantel aufgebaut hast, um es zu beschützen. Vor anderen. Und vor dir selbst.



Schattenarbeit

Versuche nicht, mit dem Verstand Probleme zu lösen, die dein Verstand kreiert hat.


Welche Teile von dir haben keine Daseinsberechtigung? Welche Teile von dir lehnst du mit deinem Verstand zutiefst ab? Nun: Diese Teile gehören auch zu dir. Machen dich Ganz. Nicht nur das Licht in dir hat seine Daseinsberechtigung, sondern auch deine Schatten. Dein Verstand wird diese Schattenteile aber nicht annehmen können, da dein Verstand immer auf Sicherheit aus ist. Darauf aus, mit deinem Umfeld kongruent zu sein und Teile, die du abstößt, sind für gewöhnlich die Teile, die für Inkongruenz in deinem Umfeld sorgen. Aber alles, wovor wir flüchten, wird stärker – oder?


Dein Verstand kann diese Probleme nicht lösen, dein Herz schon – denn dein Herz nimmt dich mit all deinen Teilen, so wie du bist. Mach dich also an die Vorarbeit und reflektiere, welcher Schatten sich grade verstärkt in deinem Leben offenbart (in Form eines Triggers, einer Aktivierung oder Herausforderung) und deine Aufmerksamkeit möchte. Welche Gefühle möchtest du auf keinen Fall zulassen? Welche Geschichten oder Momente hast du noch nicht verarbeitet? Welche Eigenschaften an anderen nerven dich zutiefst?



Kontrolle

Du sperrst etwas weg, nur weil du es nicht kontrollieren kannst.


Unser Herz ist bis zum heutigen Tag ein Mysterium. Unkontrollierbar. Etwas, das unkontrollierbar ist, stellt für unsere Sicherheit aber eine Bedrohung dar. Also haben wir es weggesperrt. Dem Herzen Regeln aufgestellt.


Wir haben definiert, wie man zu sprechen hat, wenn man aus dem Herz heraus spricht. Was einen Herzensmenschen ausmacht, wie sich ein Herzensweg anzufühlen hat und was wahre Liebe bedeutet. Wir haben so viele Regeln aufgestellt, dass wir keine Ahnung mehr haben, was das Herz eigentlich will. Wir haben so sehr an Kontrolle festgehalten, dass wir sie an falscher Stelle verloren haben.


Welche Regeln hast du für dein Herz aufgestellt? Welche Aufgaben hast du ihm gegeben, wofür es eigentlich gar nicht gemacht ist? Was hast du davon, die Kontrolle zu behalten und was würdest du gewinnen, wenn du sie ab und an los lässt?



Vergebung

Wenn du deinem Herzen folgen möchtest, musst du dich neu definieren können.


Deinem Herzensweg zu folgen, bedeutet für dich einen riesigen Schritt auf deine Freiheit zuzugehen. Dieser Schritt kann dir besonders schwerfallen, wenn du dich an Altem festhältst. Dinge nicht gehen lassen möchtest. Themen nicht transformieren willst. Menschen nicht vergeben kannst.


Willst du überhaupt wirklich frei sein? Diese Frage stelle ich dir nicht, um dich unter Druck zu setzen, sondern, damit du mal ehrlich in dich hinein hörst. Definierst du dich nur über deine Nicht-Vergebung? Was bringt es dir, an alten Geschichten und Schmerz festzuhalten? Dass du gesehen wirst? Dass du dazugehörst? Dass du dir nicht eingestehen musst, die Situation und den Schmerz von damals nicht mehr verändern zu können? Dass du dir nicht eingestehen musst, versagt zu haben oder deinen Teil beigetragen zu haben? Dich getäuscht zu haben? Das Risiko deiner Verwundbarkeit zugelassen zu haben?


Schmerz und Nicht-Vergebung pushen dein Energiesystem kurzfristig, langfristig nimmst du dir aber die Energie, die du für deine Freiheit und deinen Herzensweg brauchst. Vergebung erreichst du meiner Meinung nach nicht, in einer Session. Vergebung ist kein Ziel. Vergebung ist ein Prozess, ein Weg, auf dem du dich für deine ganz persönliche Heilung öffnest und deiner Freiheit wieder aus dem Weg gehst. Deinem Herzen wieder Luft zum Atmen gibst.


Mut

In der Angst findest du deinen Mut


Nach all diesen Schritten wird dir vielleicht klar, dass eine Ressource unerlässlich ist, wenn du dich auf dem Weg deines Herzens begeben möchtest. Und das ist Mut. Den Mut zu haben, für dich einzustehen. Für dich loszugehen. Dein Umfeld mal hinten anzustellen und dich an erste Stelle zu stellen.


Manchmal kann Mut aber auch bedeuten, die eigene Wahrheit zurückzuhalten, weil wir wissen, wie zerstörerisch diese Wahrheit gerade für andere sein könnte. So oder so: Deine individuelle Mutantwort findest du nicht, indem du deine Ängste weg sperrst und hoffst, dass sie einfach nicht auftauchen. Indem du Angst vor deinen Ängsten hast.


Du findest deine Mutantwort in deinen Ängsten. Stell dich also deiner Angst, wenn sie dir im Alltag etwas sagen möchte und hör ihr zu. Was möchte sie dir sagen? Wovor möchte sie dich bewahren und welches Potenzial bringt sie mit? Wie kannst du mit ihr gemeinsame Sache machen?



„Fear is a tool.“- Batman


 



Da dein Herz lediglich ein Teil deines Energiesystems ist, möchte ich noch kurz ein paar mögliche Rahmen in deinem Kopf lösen:


Herz vs. Freude

Vielleicht bist du dir jetzt nicht mehr sicher, wem du denn jetzt genau folgen sollst: Deinem Herzen oder deiner Freude. Oder du denkst dir jetzt, dass beides das Gleiche ist. Dass sich beides bedingt und sich Freude einstellt, wenn du deinem Herzen folgst. An dieser Stelle möchte ich klar sagen: Das kann so sein, muss es aber nicht.


Denn deinem Herzen ist es prinzipiell erst einmal egal, ob sich etwas für dich leicht oder schwer anfühlt. Es hat seinen Antrieb, seinen Weg und es ist deine Aufgabe diesen für dich gehen zu wollen. Löse dich also von der Vorstellung, dass dein Herzensweg ein freudiger Weg sein muss.


Wie du jetzt vielleicht schon verstanden hast, gehört dazu weit aus mehr als „Friede, Freude und Eierkuchen“. Dein Herz ist wild. Manchmal rau. Manchmal stürmisch. Manchmal leise und zart. Steck es bitte nicht wieder in Schubladen, wo du doch gerade versuchst, es freizulassen.



Herz vs. Verstand

Kennst du die Aussage: Folge deinem Herzen, aber nimm deinen Kopf mit? Wenn du dich auf deinem Herzensweg begibst, musst du deinen Verstand nicht komplett verweist zurücklassen. Es ist kein entweder-oder-Spielchen. Deine rationale Seite abzuschalten wäre auch gar nicht clever, denn du deaktivierst so im gleichen Zug dein Verständnis für Sicherheit, Struktur und Ordnung.


Beziehe deinen Verstand also mit ein – nicht im limitierenden Sinn, dass er die Kontrolle übernimmt, aber in Überlebens-weisender Richtung brauchst du ihn dann doch ab und an. Du brauchst ihn für konkrete Planung und Orientierung.


Versuch auch nicht, einen Kampf mit deinem Verstand anzuzetteln, ihn als den Gegner deines Herzens anzusehen oder ihm die Schuld für das Abkommen deines Weges zuzuschieben. Ihr sitzt alle im gleichen Boot. In deinem Boot. Sei sanft mit dir, behalte den Überblick über die Situationen und beziehe ihn auch öfter mal mit ein, wenn du Tipps aus deinem Logikzentrum möchtest. Gib ihm das Gefühl, dass ihr auf eurem Herzensweg alle zusammen tanzen könnt.



Herz vs. Bauch

Wo ist der Unterschied zwischen Bauchgefühl und Herzensweg? Dein Bauch ist der Teil, der mit deinem Stammhirn oder Reptilienhirn verbunden ist, also der evolutionär ältesten Hirnregion. Er gibt dir erste Richtungen vor, fängt wertungsfrei Tendenzen ein, ist aber auch Ich-zentriert und egoistisch veranlagt. Die Bedürfnisse anderer werden hinten angestellt.


Du kannst dein Bauch also in Verbindung mit deinem Herzen nutzen, solltest dich aber nicht alleine auf deinen Bauch verlassen. In deinem Bauch befinden sich energetisch gesehen auch deine Schattenanteile.


Vielleicht kennst du es, wenn du vor Situationen stehst, die dir auf den Magen schlagen – das könnte ein Zeichen für Inkongruenz sein. Beobachte also im Alltag gerne mal, ob du etwas tust, was du eigentlich nicht mehr tun möchtest, wenn dein Magenraum sich meldet. Es könnte aber auch sein, dass sich Schattenanteile in diesen Situationen melden, die du jetzt für deinen Herzensweg bearbeiten solltest.



„Ich entscheide mich für den Weg meines Herzens. Ich entscheide mich für mich, für meine Heilung, meine Kraft und mein Potential. Ich trete jeden Tag etwas mehr in die Frequenz meines Herzens ein und lebe den kreativen Flow in meinem Leben. Ich vertraue der Intelligenz meines Herzens und erlaube ihr, mich und all meine Teile an Orte und zu Erfahrungen zu führen, die unvorstellbar schön sind.“ – Bahar Yilmaz



 




Exkurs: Die Rolle deiner Herzenswände


Herzenswände sind die letzte Instanz deines Herzens, wenn du Erfahrungen machst, die so schmerzvoll für dich sind, dass du diese Gefühle und Situationen nicht mehr fühlen möchtest oder kannst. Herzenswände agieren dabei wie unterbewusste Pflaster, die wir mental über die eigenen Wunden kleben und stellen Verbindungen zu Geschichten aus unserer Vergangenheit dar.


Vielleicht hast du öfter mal das Gefühl, andere nicht so richtig an dich ran zu lassen. Das Gefühl für deine Gefühle verloren zu haben. Die Dinge nicht mehr richtig greifen zu können. Gefangen in dem Chaos deines Verstandes zu sein. Auf der Stelle zu treten, als würde dich etwas permanent festhalten. Vielleicht brodeln aber auch alte Wunden in dir, die nur darauf warten, endlich von dir gesehen zu werden. Vielleicht warten da Anteile mit Potenzialen auf dich, die du nicht sehen möchtest. All das könnte ein Indikator dafür sein, dass Herzenswände ein Thema für dich sein könnten.


Herzenswände schotten Stück für Stück die Verbindung zum Herzen ab. Du baust Mauern zwischen dich, dein Herz und die Außenwelt. Und wenn der Zugang zum eigenen Herzen kaum bis gar nicht vorhanden ist, wird es ganz schön mühselig dem eigenen Herzensweg zu folgen. Daher können Herzenswände ein essentieller Schlüssel für dich sein, wenn du deinen Herzensweg wieder gehen möchtest.


Du könntest zum Beispiel Herzenswände zu folgenden Themen haben:


  • Deinem Selbst

  • Selbstheilung

  • Erfolg

  • Geld

  • Sichtbarkeit

  • dem Kollektiv

  • einem bestimmten Menschen

  • deinem Körper

  • Ananas und vieles mehr.


Jetzt fragst du dich womöglich, cool - und wie werde ich die jetzt los?


Mit Herzenswänden zu arbeiten bedeutet nicht, dass du dich eine Woche einsperrst und alle möglichen Herzenswände der Welt einfach löschst. #justtobesure. Manche Herzenswände haben immer noch eine Aufgabe in deinem System, du brauchst sie noch eine Weile, weil deine Heilung noch nicht am Punkt des Loslassens angekommen ist. Es gibt aber auch Herzenswände, an denen du womöglich noch festhältst, die du aber eigentlich gar nicht mehr brauchst, weil du bereit bist, sie gehen zu lassen.


Spoiler: Wie du vielleicht auch schon riechen kannst, ist es auch damit getan, eine Herzenswand einmal zu löschen und dann seelenruhig auf die Millionen zu warten. Wenn du einmal ein Bewusstsein über dein Herz bekommen hast und auch den Zugang wirklich spüren kannst, dann werden Herzenswände für dich zu einem hilfreichen Tool im Alltag, mit dem du dein Leben lang die Beziehung zu deinem Herzen pflegen kannst.



Du spürst den Ruf deines Herzens grade ziemlich deutlich? Du möchtest bereits an deinen Herzenswänden arbeiten, sie gehen lassen und dadurch den Zugang zu deinem Herzen wieder frei legen? Dann schau dir gerne das Heartwall Programm an. Hier begleite ich dich zwölf Wochen lang dabei, deine Herzenswand zum einstürzen zu bringen. Die Warteliste ist geöffnet:














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